Was sagt dein Name über dich?

von genderwasteland

Neu in der Queer-Bravo: Horoskop trans*männlicher Vornamen und ihrer Bedeutungen.

Alex, Erik, Tom: Du hast um 2000 herum transitioniert.

Mehr als drei Vornamen: Du bist entweder Adelssprössling oder du weißt alle sich dir bietenden Möglichkeiten bestmöglich auszunutzen. Auch von Guttenberg lässt sich immerhin etwas lernen.

Jack, John, Jim: Deine Vornamensänderung hat als Minderjähriger stattgefunden.

Noah, Liam, Elias: Die Transition hast du unverkennbar zwischen 2010 und 2015 gemacht.

Leo-Marcel, Neo-Alexander Fabricio-Denver, Simon-Leon: Entscheidungen sind wahrlich nicht deine größte Stärke im Leben. Sollte jedoch eines Tages die Formularzeilen-Erweiterungs-Revolution kommen, dann deinetwegen.

Cassius-Clay Mohamed-Ali, Lafayette, Pumckel: Ganz ehrlich, du machst das alles doch nur, um Verwaltungsfachangestellte zu quälen. Oder du bist ein unterbeschäftiger Comedian.

Luca, Lukas, Leon: Regelmäßig gewählt, massenkompatibel, unaufgeregt. Der „Tatort“ unter den Transmann-Namen.

Chase, Aiden, Ryan: Du hast dich vor allem durch amerikanische Youtube-Videos über Trans* informiert. Dass du international gebildet bist, darf ruhig jeder wissen.

Deinen neuen Vornamen kann niemand schreiben: Du bist etwas ganz Besonderes. Einzigartig und künstlerisch in jeder Hinsicht. Oder kannst du dich einfach nicht von einer liebgewordenen Gewohnheit trennen?

Sam, Ben, Chris: Du setzt auf die bewährten Klassiker. Keine unnötigen Risiken. Auch im Rest des Lebens meist bodenständig, zuverlässig und loyal.

Chrystopher, Dylan, Daniyyel: Auch wenn böswillige Zungen behaupten, dass diese Namen einen chromosomalen Mangel kompensieren, gilt doch immer noch: kreative Variation y, Coolness-Faktor y. Je mehr, desto mehr!

Jona(s), Julian, Johnny: Was der Unterschicht ihr y, ist der Mittelschicht ihr J. Keine Ahnung, wer damit angefangen hat, aber irgendwie sind sich alle einig, dass Vornamen mit J voll cool und individuell sind.